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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Sonntag, 27. Mai 2018
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PVA-Präsident Hans Kronberger geht davon aus, dass 2018 ein neues Rekordjahr für die Photovoltaik in Österreich werden könnte. (©PV Austria)

Wolfgang Schalko, 15.1.2018

Photovoltaik-Start: Auch 2018 großer Ansturm

PVA-Präsident Kronberger: 2018 Rekordjahr erwartet

Der Ansturm auf die letzte Woche gestartete Tarifförderung (E&W Online berichtete) war auch heuer wieder heftig – obwohl das alte Windhundsystem (first come – first serve) abgelöst wurde. Für die Reihung der Förderanträge zählt erstmals die Höhe des angegebenen Eigenversorgungsanteils. Der Einreichzeitpunkt ist zweitrangig und kommt nur bei gleicher Höhe des Eigenversorgungsanteils zur Wirkung.

Die Einreichung bei der Förderstelle OeMAG startete am 9. Jänner um 17 Uhr (und läuft eine Woche bis zum morgigen 16. Jänner): Bereits in den ersten 5 Minuten registrierte die Förderstelle 3.000 Antragsteller. „2017 erreichten wir die 3000er-Marke erst nach 10 Minuten", so Magnus Brunner, OeMAG Vorstand. Das zeige, dass viele Antragsteller noch professioneller als im Vorjahr vorgingen.

Die Reihung der Anträge im Förderbudget erfolgt heuer – 7 Tage nach erfolgter Antragstellung – erstmals nach Höhe des Eigenversorgungsanteils. Die Einreichung für Förderanträge bleibt jedoch weiterhin offen.

„Wir erwarten durch das freiwerdende Fördervolumen des Eigenverbrauchs einen Anstieg des Ausbaus zwischen 30 und 40 Prozent", so Hans Kronberger, Präsident des Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Mit Spannung wartet man beim PV-Verband auch auf die zweite Förderwelle, die am 12. März starten soll und 9 Millionen Euro für den Photovoltaik-Ausbau (Anlagen bis 5 kWp) sowie 6 Millionen Euro für die Förderung von Speichern beinhaltet. „Auch die nun mögliche Errichtung von Mehrparteienanlagen lässt uns 2018 ein absolutes Rekordjahr erwarten!" so Kronberger zusammenfassend.

Wolfgang Schalko, 15.1.2018