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Dominik Schebach, 10.10.2013, Story-Link:1310016

Verkauf unter Einstandspreis

Loewe geht gegen DiTech vor

Zwischen Loewe und dem Wiener Computer- und UE-Händler DiTech ist ein Konflikt entbrannt. Auslöser war die Aktion von DiTech, Loewe TV-Geräte unter dem Einstandspreis zu verkaufen. Loewe ließ daraufhin dem Wiener Computer- und UE-Händler eine Abmahnung zukommen, welche der DiTech-Gründer und GF Damina Izdebsky sofort auf seinen Blog online stellte. Was wiederum Loewe Österreich-GF Hannes Lechner in einem Kommentar auf den Plan rief.

Die Abmahnung durch den Rechtsanwalt ließ in ihrer Bestimmtheit nichts zu wünschen übrig. „Da Sie als Letztverkäufer im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs eine deutliche Unterschreitung des Verkaufspreises ankündigen, verhalten Sie sich gegen geltendes Recht“, heißt es in dem Schreiben der Kanzlei Graff Nestl & Partner an DiTech. „Sollten Sie das weiterhin tun, sieht sich meine Mandantin (Loewe) gezwungen, klageweise gegen Ihr Haus vorzugehen.“

Damian Izdebsky veröffentliche dieses Schreiben auf seinem Blog und doppelte nochmals nach. „Der Endkonsument, der in den letzten Monaten ständig von neuen Hiobsbotschaften des Unternehmens hört, überlegt es sich zweimal einen Fernseher einer Marke zu kaufen, die es vielleicht in wenigen Wochen nicht mehr gibt“, schreibt der DiTech-GF. „Natürlich kann ich die Sicht von Loewe verstehen: Der Hersteller möchte seine Marktpreise halten. Andererseits stehe ich als Händler den Konsumenten in der Pflicht. Wie soll ich meinen Kunden Premiumfernseher zu vollem Preis verkaufen, wenn sie vielleicht schon in einigen Wochen kein Service, keine Reparatur und auch keine Garantieleistungen mehr bekommen? Das hieße einerseits den Konsumenten über den Tisch ziehen und andererseits mein eigenes Unternehmen, DiTech, zu schädigen, da ich in einem solchen Fall auf den Loewe-Geräten sitzenbleiben würde. Beides will und werde ich bestimmt nicht tun.“

Dies forderte allerdings auch einige Kommentare heraus. „Lechner“ schrieb dazu: „Klarstellung: Sie verstoßen nachweislich und eindeutig gegen geltendes Gesetz!!!!!! Weiters ist es nicht gerade ein Meisterleistung, eine Handvoll von Geräten im Zeitraum Ende Jänner bis zur ersten Schutzschirmmeldung Mitte Juli nicht verkaufen zu können. Wo ist hier die so starke Beratungsqualität? Schlussendlich war es ditechs Absicht groß ins TV Business einzusteigen. Na ja. Hat ja großartig funktioniert.
Die Lösung IST sicher nicht alles deutlich unter Einstandspreis zu verkaufen. Hunderte FachHändler beweisen das Gegenteil, dass wenn die Verkaufkompetenz passt, sich auch gut Geld mit Loewe verdienen lässt. Und der Konsument Freude am Premiumprodukt hat. Auch jetzt in diesen schwierigen Zeiten. Abschließend…machen Sie sich mal keinen Sorgen um LOEWE. Möchte keine Wetten abschließen wer in Zukunft bessere Chancen hat in diesen herausfordernden Zeiten zu bestehen. ich wünsche Ihnen/ uns beiden, dass wir es gut meistern.

Lesen Sie den gesamten Post und die Reaktionen hier.

Dominik Schebach, 10.10.2013, Story-Link:1310016
        





HMH. | 11. 10. 2013, 02:09 Uhr
Ein Händler | 10. 10. 2013, 14:25 Uhr
elektrofix | 10. 10. 2013, 13:24 Uhr