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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Montag, 21. Mai 2012
okhilfe




Skandal: VKI-Preisvergleich :

Nach dem Preisvergleich des VKI rumort es im Handel.



VKI Preisvergleich - Gespräch glättet die Wogen
Wolfgang Krejcik auf Info-Tour im VKI

Dominik Schebach, 19.12.2011
Post von VKI-GF Franz Floss
VKI-Stellungnahme zum „Preisvergleich"

Wolfgang Schalko, 15.12.2011
Zu diesem Eintrag gibt es 8 Kommentare
VKI-Preisvergleich
Offener Brief von Wolfgang Krejcik

Dominik Schebach, 6.12.2011
Krejcik fordert, Empfehlungen zum Kauf im Ausland zu unterlassen
Preisvergleich sorgt für Empörung – diskutieren Sie mit!

Peter Fußl, 28.11.2011
11 Kommentare


Wolfgang Schalko, 15.12.2011

Post von VKI-GF Franz Floss

VKI-Stellungnahme zum „Preisvergleich"

Ebenso rasch wie energisch hatte Wolfgang Krejcik auf den Preisvergleich Deutschland – Österreich des VKI reagiert. Besonders sauer ist dem Bundesgremialobmann die Empfehlung, Produkte im Ausland zu kaufen, aufgestoßen. Nachdem E&W-Herausgeber Andreas Rockenbauer im Editorial der aktuellen Printausgabe ebenfalls auf dieses Thema eingegangen war, griff nun auch VKI-GF Franz Floss zur Tastatur. Doch lesen Sie am besten selbst, was es seitens des VKI zu sagen (bzw. nicht zu sagen) gibt…

Hier die vollständige, unkommentierte Reaktion des VKI-Geschäftsführers:

Sehr geehrter Herr Komm. Rat Krejcik!
Sehr geehrter Herr DI Rockenbauer!

Sachliche Auseinandersetzung und Kritik an VKI-Ergebnissen sind für uns/mich kein Problem. Als Konsumentenvertretung sind wir immer wieder in Konfliktsituationen, u.a. auch mit Unternehmen. Bei allem Verständnis für Emotionen Ihrer Branche: Der in Ihrem Magazin „E&W" angeschlagene Ton entspricht nicht  jenem einer seriösen Auseinandersetzung.

Eine Wortwahl wie „der VKI dreht durch", ist „verhaltensauffällig", „der Schwachsinn kennt keine volkswirtschaftlichen Grenzen", „substanzlose und reflexartig vorgetragenen Wortspenden"  (Editorial von Elektro und Wirtschaft 12/2011) oder „durchgeknallte Konsumentenschützer" (Cover E&W)  ist weder eine Wortwahl, der ich mich bedienen würde, noch eine sachliche Kritikebene.

Zur Sache selbst möchte ich darauf hinweisen, dass sich heute viele Konsumenten vor Kaufentscheidungen im Internet informieren und grenzüberschreitend Preise vergleichen. Der EU- Binnenmarkt wurde ja auch mit dem Argument geschaffen, dass die Konsumenten mehr Vorteile durch mehr  Wettbewerb und europaweiten Einkaufsmöglichkeiten haben. Alle europäischen Konsumentenorganisationen sehen es daher als ihre Aufgabe, Verbraucher darüber zu informieren

Wir haben die Preise identischer Produkte im In- und Ausland erhoben und festgestellt (wie uns auch viele Konsumenten mit eigenen Beispielen belegen) – dass das Preisniveau im Inland vielfach höher ist. Herr Komm. Rat Krejcik betont im E&W Artikel selbst: „Der österreichische Handel bezahlt bei vielen Lieferanten zu viel".
Dem VKI vorzuwerfen, Konsumenten auf mögliche Vorteile des Binnenmarktes hinzuweisen, ist bemerkenswert.

Noch eine grundsätzliche Anmerkung: Mit Werbungen wie „Geiz ist Geil" unterstützen Branchenmitglieder selbst den Trend zur unreflektierten Jagd nach dem billigsten Preis. Sie vermitteln dem Konsumenten letztlich auch, dass hochwertige Qualität zu „Schnäppchenpreisen" erhältlich sei. Der Hinweis sei mir noch gestattet, dass gerade der VKI in vielen Tests diesem Kaufverhalten entgegen wirkt. Nicht zuletzt deshalb beziehen wir den Preis grundsätzlich nicht in unsere Produktbewertungen ein.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Franz Floss
Geschäftsführer
Verein für Konsumenteninformation

 

P.S. Das Editorial der E&W-Dezemberausgabe sowie das Interview mit Wolfgang Krejcik finden Sie als PDF-Files gleich nachstehend.

Wolfgang Schalko, 15.12.2011
        





World Tube Audio | 20. 12. 2011, 00:55 Uhr
E.S.H. | 16. 12. 2011, 19:00 Uhr
TS | 16. 12. 2011, 13:18 Uhr
TS | 16. 12. 2011, 13:17 Uhr
TS | 16. 12. 2011, 13:03 Uhr
H.M.S. | 16. 12. 2011, 09:56 Uhr
Händler / Arbeitgeber / Steuerzahler | 15. 12. 2011, 17:53 Uhr
World Tube Audio | 15. 12. 2011, 16:15 Uhr