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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Mittwoch, 22. November 2017
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Robert Ribic, 13.9.2013

Ein Gastkommentar von Robert Ribic

Wien braucht mehr

„Wien ist anders“ wird geworben. Aber wie anders ist die Bundeshauptstadt tatsächlich? Um das herauszufinden muss man nur einen Blick in die Historie werfen.

Was die ökonomischen Belange betrifft, war Wien immer eine Zuwanderungsstadt für Tüchtige. Man denke nur an den prominentesten Herrenschneider der Republik am Wiener Graben: Knize. Ein aus Böhmen zugewanderter Handwerker, der es zu Weltruhm und Filialen bis New York bringen sollte.

Man denke nur an den Ansturm internationaler Konzerne in den 50er Jahren, als aus den Ruinen der zerbombten Bundeshauptstadt die ersten Knospen des „Wirtschaftswunders“ sich öffneten. Und dann war Wien die Drehscheibe für den Osthandel und noch mehr multinationale Unternehmen siedelten sich an. Der Zuzug namhafter Firmen aus den Bundesländern (früher auch aus den Kronländern der k&k Monarchie) ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ungebrochen (sieht man vom 2. Weltkrieg ab). Auch in der IT Branche werden neue Zeichen gesetzt! Alle Netzbetreiber und Handy-Hersteller sind in Wien angesiedelt.


HandyShop, smart mobile und Athena haben den Rahmen des local players schon lange gesprengt. Die Zentrale im weststeirischen Preding ist und bleibt das Herzstück des erfolgreich positionierten Unternehmens, doch Robert Ribic braucht’s jetzt auch in Wien. Die Nähe zu den Netzbetreibern und Geräteherstellern ist unumgänglich geworden. Immer mehr Entscheidungen in der schnelllebigen Branche sind kurzfristig zu treffen. Dies  bedeutet: Nahe am Partner sein, rasch sinnstiftend Kontakte knüpfen und sich an den vielen Vorteile des direkten Gespräches erfreuen.

Robert Ribic wird ab September in Wien in einem Büro vom bekannten Flaggschiff t-mobile anzutreffen sein. Die zentralen Strukturen im Unternehmen sind so neu geordnet, dass wichtige Entscheidungsprozesse in Preding nun auch ohne die physische Anwesenheit des Inhabers weiterlaufen werden. Kompetenzen wurden erweitert – Chancen wurden vergrößert! Das Unternehmen ist personell so gut aufgestellt, dass alle Maßnahmen zur Strukturerweiterung friktionsfrei über die Bühne gingen.
Wien ist zweifelsfrei eine Herausforderung. Nach einer gründlichen Analyse und Nachdenkphase wurde jedoch klar, dass die positiven Aspekte überwiegen. Überzeugt davon, dass Wien anders ist – nämlich im Sinne von „Geschäftsmäßig geht’s weiter aufwärts!“ sehen HandyShop, Smart Mobile und Atherna die kommenden Monate mit positiver und motivierter Spannung entgegen!

Robert Ribic, 13.9.2013