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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Freitag, 24. November 2017
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CEO Hannes Ametsreiter kann trotz harten Wettbewerbs und Regulierungseinflüssen einen Nettogewinn von 109,7 Mio Euro vermelden.

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Finanzergebnisse der österreichischen Netzbetreiber 2013:


Preisdruck bleibt hoch
T-Mobile: Wettbewerb und LTE-Auktion schlagen aufs Ergebnis

Dominik Schebach, 6.3.2014
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Schlüsseljahr 2013
Drei: Kundenzahl verdoppelt

Dominik Schebach, 28.2.2014
1 Kommentar
Trotz Regulierung und Wettbewerbs
Telekom Austria Group: Gewinn steigt auf 109,7 Mio Euro

27.2.2014


27.2.2014

Trotz Regulierung und Wettbewerbs

Telekom Austria Group: Gewinn steigt auf 109,7 Mio Euro

Trotz aller Hiobsbotschaften aus der Branche kann CEO Hannes Ametsreiter auch einen Erfolg für die Telekom Austria Group vermelden. In der Gruppe sank zwar der Umsatz um 3,4% auf 4,18 Mrd – alleine durch Regulierungsmaßnahmen wurde der Umsatz in der Gruppe um 122 Mio Euro geschmälert – und der operative Gewinn ging um 11,6% auf 1,29 Mrd zurück, der Nettogewinn konnte jedoch auf 109,7 Mio Euro gesteigert werden. 

Dementsprechend hat auch CEO Hannes Amtsreiter die Erfolge der Gruppe hervorgestrichen: „2013 war für die Telekom Austria Group nicht nur ein ereignisreiches, sondern auch erfolgreiches Jahr. Wir haben über zwei Milliarden Euro in die Zukunft der Telekom Austria Group investiert, davon allein eine Milliarde in die österreichischen Frequenzen. Neben dem Kauf von Yesss! und fünf weiteren Akquisitionen in Kroatien konnten wir als einziger Incumbent in Westeuropa ein Teilnehmerwachstum im Festnetz erreichen. Zudem ist es trotz der schwierigen Marktsituation gelungen eine sehr solide operative Performance zu erzielen und den Nettogewinn sogar zu steigern.“

In Österreich erlebte A1 Umsatzeinbußen durch wettbewerbsbedingten Preisdruck und regulatorische Einschnitte bei Terminierungs- und Roamingentgelten. Diese äußeren Einflüssen konnte der Konzern auch mit einer Neugestaltung des Tarifportfolios mit stärkerer Betonung der Datennutzung sowie einer Konzentration auf das ertragsstarke Premium-Segment nicht ausgleichen. Der Rückgang des bereinigten EBITDA um 17,5% auf 745,3 Mio. EUR. führt A1 zudem auf höhere Stützungen zurück, die zu höheren betrieblichen Aufwendungen führten.

Die Gesamtinvestitionen der Telekom Austria Group haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zu 2012 fast verdreifacht. Dabei schlugen die Frequenzauktion in Österreich mit 1,030 Mrd. EUR, die Akquisition von YESSS! nach Kaufpreisanpassungen mit rund 400 Mio. EUR zu Buche, die verbleibenden 649,6 Mio. EUR entsprechen den regulären Investitionen in der Gruppe.

27.2.2014