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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Montag, 20. November 2017
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R.U.S.Z.-GF Sepp Eisenriegler in der Sendung Aktuell in Österreich vom 29.8.2017.


Bundesgrmialobmann Wolfgang Krejcik zeigt sich von den Behauptungen Eisenrieglers wenig begeistert, und verlangt einen vollständigen Widerruf der Aussagen.

Bundesgremium gegen Eisenriegler :

Schon in der Vergangenheit war Sepp Eisenriegler immer wieder mit seinen Aussagen zu geplanter Obsoleszenz aufgefallen. Jetzt wird die Gangart schärfer.



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Vollständiger Widerruf verlangt
Bundesgremium gegen R.U.S.Z-GF Sepp Eisenriegler

Dominik Schebach, 5.9.2017
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Dominik Schebach, 5.9.2017

Vollständiger Widerruf verlangt

Bundesgremium gegen R.U.S.Z-GF Sepp Eisenriegler

Sepp Eisenriegler polarisiert. Der GF des Vereins R.U.S.Z. ist in der Vergangenheit immer wieder mit seinen Aussagen zur angeblichen Ablaufdatum für Elektrogeräte aufgefallen. In der ORF-Sendung Aktuell in Österreich hat er allerdings nach Ansicht von Wolfgang Krejcik über die Stränge geschlagen, weshalb dieser nun von Eisenriegler einen vollständigen Widerruf verlangt.

Seit Jahren taucht der Begriff der „geplanten Obsoleszenz“ bzw „Sollbruchstellen" immer wieder in der öffentlichen Diskussion auf. So auch wieder am Dienstag, den 29. August 2017, in einem Beitrag des ORF in der Sendung Aktuell in Österreich.  Der Beitrag stützte sich dabei auf eine Untersuchung des Deutschen Umweltbundesamtes. Diese stellte zwar fest, dass sich die Zahl der innerhalb der ersten fünf Jahren defekten Großgeräte verdreifacht hätte, gleichzeitig wurde allerdings betont, dass Maßnahmen zur geplanten Obsoleszenz nicht entdeckt wurden.

Ganz anders Sepp Eisenriegler im darauffolgenden Interview im ORF-Studio. Da ließ er auf Frage des Moderators zu „Sollbruchstellen" mit folgender Aussage aufhorchen: „Die erleben wir täglich in unserer Werkstätte.“ Als Anschauungsmaterial hat er eine Waschtrommel mit einem „Spielzeuglager“ mitgebracht. Im weiteren Gespräch legte der R.U.S.Z.-GF nach: „Die Branchenvertreter des Elektrofachhandels bestellen nicht nur große Mengen von Waschmaschinen, sondern sie bestellen auch das Ablaufdatum. (...) Das ist nachweisbar.“

Widerruf gefordert

Ein Branchenvertreter des Elektrofachhandels der sich von dieser Aussage unmittelbar angesprochen gefühlt hat, ist Wolfgang Krejcik. Der Bundesgremialobmann des Elektro- und Einrichtungsfachhandels, hält mit seiner Entrüstung nicht hinterm Berg: „Ich fühle mich von dieser Aussage persönlich angegriffen. Die Aussage dieser Sendung zerstört die Vertrauensbasis zwischen Kunden und Handel, und rückt uns in die Nähe eines Kartells. Das ist grob geschäftsschädigend.

Krejcik verlangt deswegen eine vollständige Widerrufserklärung, weil kein Händler sich bei einem Hersteller ein Haltbarkeitsdatum wünschen könne und sei er noch so groß. „Das wäre auch ein Schuss ins eigene Knie. Wenn die Geräte nach zwei Jahren den Geist aufgeben, dann würde kein Kunde wieder zu dieser Marke greifen oder bei dem Händler kaufen, der ihm zu dem Gerät geraten hat“, so Krejcik.

Dominik Schebach, 5.9.2017
        





Mario | 13. 9. 2017, 06:31 Uhr
Lean coach | 11. 9. 2017, 11:18 Uhr
Mario | 9. 9. 2017, 06:28 Uhr
ESECO GmbH, Mario Fasching | 7. 9. 2017, 19:37 Uhr
noch ein kleiner Händler in RUSZ - Nähe | 6. 9. 2017, 14:16 Uhr
auch kleiner Händler nähe RUSZ | 6. 9. 2017, 12:36 Uhr
kleinerhändler | 6. 9. 2017, 07:18 Uhr
Mario | 6. 9. 2017, 06:45 Uhr
Händler | 5. 9. 2017, 20:08 Uhr
kleinerhändler | 5. 9. 2017, 19:30 Uhr
händler | 5. 9. 2017, 16:43 Uhr
Majdic Hannes | 5. 9. 2017, 15:20 Uhr