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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Donnerstag, 23. November 2017
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Einbrecher benutzen meist einfache, unscheinbare Werkzeuge um in Häuser und Wohnungen einzubrechen – schließlich wollen sie nicht entdeckt werden. (©ABUS)


Wolfgang Schalko, 31.10.2017

Nicht nur alarmieren, sondern verhindern

Einbruchverhinderung mit ABUS

Die eingeschlagene Scheibe als Symbolbild für einen Einbruch – was im Krimi gute Bilder liefert, hat nicht viel mit der Realität zu tun. Denn in den meisten Fällen dringen Einbrecher am Einstiegsort „Nummer eins“ über das Aufhebeln von Fenstern und Terrassentüren in Häuser ein. Mit welchen Lösungen man sich vor Einbrechern schützen kann, zeigt die Ratgeberseite www.sicher-mit-abus.at.

Das Aufhebeln von Fenstern und Terrassentüren dauert zumeist nur wenige Sekunden und macht kaum Geräusche. Als Tatwerkzeug dient dabei oft ein ganz normaler Schraubenzieher, weil dieses Werkzeug dem Täter mehrere Vorteile bietet: Es lässt sich gut und verdeckt transportieren, sieht nicht nach einem Einbruchwerkzeug aus und erlaubt ein leises Agieren am Tatort. Apropos „leises Agieren": Immer häufiger wird die Einbruchtechnik des Fensterbohrens angewendet. In diesem Fall bohrt der Täter ein Loch in das Fenster, schiebt eine Drahtschlinge durch diese Öffnung und öffnet das Fenster, indem er den Fenstergriff dreht.

Erhöhter Einbruchschutz durch mechanische Sicherungen

Um sich vor diesen Einbruchtechniken zu schützen, gibt es am Markt eine Vielzahl an effektiven Lösungen für nahezu jeden Einsatzzweck – von Fenstergriffschlössern bis hin zu Stangenschlössern mit Mehrfachverriegelung. Viele dieser Lösungen sind inzwischen auch als elektronische Variante erhältlich. Diese sogenannten Mechatronik-Produkte verfügen über eine lokale Alarmfunktion oder lassen sich direkt in Alarmsysteme integrieren, die Hilfe holen können. Sicherheitsexperte ABUS bietet zB mit dem Funkalarmsystem Secvest eine VdS-Home-zertifizierte Lösung, die die mechatronischen Sicherungen in eine Alarmanlage integriert. Die Alarmanlage alarmiert somit nicht erst, wenn der Täter im Haus ist, sondern bereits beim Einbruchversuch.

Investitionen in Einbruchschutz staatlich fördern lassen

In Österreich gibt es einige Möglichkeiten, Zuschüsse für die Absicherung des Eigenheims zu erhalten – Förderungen bis zu 1.500 Euro für Sicherheitslösungen wie Alarmanlagen mit Videoüberwachungssystemen sind möglich. Diese Unterstützungen werden regional angeboten, wie zum Beispiel:

  • In Nieder- und Oberösterreich für die Errichtung eines Alarmsystems mit bis 1.000 Euro.
  • Die Regierung im Burgenland gewährt Zuschüsse für Alarmanlagen mit Videoüberwachungsanlagen bis zu 1.500 Euro.
  • In der Steiermark wird die Errichtung eines Alarmsystems mit 25 % bis max. 500 Euro gefördert.

Weitere Tipps und Hintergründe zu Einbruchschutzmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und statistischen Daten bietet der Sicherheitsexperte ABUS auf der Internetseite www.sicher-mit-abus.at.

Wolfgang Schalko, 31.10.2017