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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Donnerstag, 25. August 2016
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Die Jobs Personalberatung präsentiert den Verkäuferinnen Jobwechsel Index 2012.

Zu diesem Artikel gibt es folgende weiteren Informationen:

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Bettina Paur, 8.10.2012

VerkäuferInnen Jobwechsel Index 2012

8 von 10 Vertrieblern suchen neuen Job

Fast 40% der Vertriebsmitarbeiter denken derzeit täglich an einen Jobwechsel, so die ernüchternde Erkenntnis des "VerkäuferInnen Jobwechsel Index 2012″ der jobs Personalberatung. Ein guter Verkäufer viel mitbringen: gute Fachtkenntnisse, Rhetorik und viele Social Skills. Dies erklärt wohl, weshalb gute Verkaufsmitarbeiter heißt begehrt sind wie warme Semmeln. Zudem mangelt es an geeigneten Nachwuchs, so die Experten.

Insgesamt wurden 364 Personen aus verschiedenen Vertriebspositionen befragt. Die Mehrheit der Befragten ist als Vertriebsmitarbeiter/in im Außendienst tätig. Jeder Vierte als Verkaufsleiter. 8 Prozent sind als Vertriebsmitarbeiter im Innendienst tätig. 4 Prozent der Befragten sind in der Geschäftsführung eines Unternehmens und 2 Prozent im Marketing. Von den knapp 20 Prozent der Befragten, die „Sonstiges" angegeben haben, wurde „Key Account Manager" am häufigsten genannt.

Das Ergebnis: 39 Prozent der Teilnehmer denkt täglich an eine berufliche Veränderung oder Neuorientierung. Weitere 22 Prozent gaben an, zumindest einmal pro Woche darüber nachzudenken. 20 Prozent machen sich zumindest einmal pro Monat Gedanken über eine Neuorientierung und lediglich 19 Prozent der Teilnehmer denken derzeit seltener oder gar nicht an Jobwechsel. Gegenüber dem Vorjahr gibt es keine signifikante Veränderung. Das bedeutet unter dem Strich: 8 von 10 Vertriebsmitarbeiter denken zumindest einmal im Monat an einen Jobwechsel.

36 Prozent der Befragten (bzw. 78 Prozent jener, die täglich an eine Neuorientierung denken), informieren sich auch tatsächlich über alternative Jobangebote. 33 Prozent der Befragten informieren sich einmal pro Woche über den Stellenmarkt. Damit sind knapp 70 Prozent der Teilnehmer am Jobmarkt aktiv.

Der Stellenmarkt im Internet hat die Printzeitungen längst überholt. 81 Prozent nutzen das Internet als Informationsquelle bei ihrer Jobsuche - gegenüber 65 Prozent , die auch die Zeitung heranziehen.  50 Prozent  nutzen auch das eigene, persönliche Kontaktnetzwerk bei der Suche nach Veränderung. Soziale Netzwerke im Internet wie Xing und LinkedIn verwenden nur mehr 35 Prozent (im Vorjahr noch 40 Prozent).

In eine Jobdatenbank tragen sich 34,6 Prozent ein. 31,5 Prozent gaben an, einfach auf Anfragen von Headhuntern zu warten, wobei nur 31 Prozent davon auch proaktiv Personalberater kontaktieren. In Summe sind es 21,3 Prozent der Befragten, die angegeben haben, Personalberater selbst zu kontaktieren. 20 Prozent der Befragten senden Initiativbewerbungen.

Interessant: Am Erfolgversprechendsten ist das eigene persönliche Kontakt-Netzwerk: Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer hat ihren aktuellen oder letzten Job über diesen Weg gefunden. Im Vorjahr waren es sogar 36 Prozent. Danach folgen die Stellenanzeigen (23 Prozent über Online-Anzeigen und 18,5 Prozent über Zeitungs-Anzeigen), die jeden fünften zu einem neuen Arbeitsplatz verholfen haben. 12 Prozent haben sich über einen Personalberater beruflich verändert. Initiativbewerbungen schneiden hingegen sehr schlecht ab. Nur 5 Prozent waren damit erfolgreich (obwohl es 20 Prozent versuchen). Noch weniger hilfreich waren offenbar nur soziale Online-Netzwerke wie Xing und LinkedIn, die nur in 1,1 Prozent der Fälle zu einem neuen Job führten. 

Auch in puncto Gehalt gibt die Studie Auskunft: Knapp 12 Prozent haben als Jahreszielgehalt weniger als 30.000 Euro angegeben (hier enthalten sind auch Teilzeitbeschäftigte und Arbeitssuchende). Mehr als die Hälfte (in Summe 56 Prozent) liegt beim Zielgehalt zwischen 30.000 und 70.000 Euro. Weitere 32 Prozent liegen darüber.

Die gesamte Studie können Sie hier downloaden!

Bettina Paur, 8.10.2012
        





Mario | 23. 8. 2016, 13:19 Uhr
Händler | 30. 10. 2012, 16:42 Uhr
Werner Patterer | 25. 10. 2012, 13:35 Uhr
kleinerhändler | 9. 10. 2012, 21:46 Uhr
Bauer | 9. 10. 2012, 16:19 Uhr
Harald Steindl | 9. 10. 2012, 09:28 Uhr