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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Montag, 20. November 2017
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Kozo Takahashi soll ab 25.Juni das Sharp-Ruder wieder rumreißen.

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Bettina Paur, 16.5.2013

Führungswechsel soll es richten

Sharp mit Rekordverlust

Die Misere um Sharp geht weiter: Mit umgerechnet 4,2 Milliarden Euro beendete der japanische Elektronikkonzern im mit März beendeten Geschäftsjahr den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte. Jetzt soll es der bisherige Executive Vice President Kozo Takahashi richten, der Präsident Takashi Okuda zum 25. Juni ersetzen soll. Okuda war erst am 1. April 2012 in seinen Posten bestellt worden.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das mit dem März endete, konnte Sharp laut eigenen Angaben (siehe pdf-Datei) zwar seinen Umsatz um knapp einen Prozent auf 19 Milliarden Euro (2,48 Billionen Yen) erhöhen.

Der Nettoverlust wuchs wegen hoher Abschreibungen allerdings von 376 Milliarden im Vorjahr auf 545 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro). Damit schreibt der Konzern den höchsten Jahresverlust seiner Geschichte.

Zeitgleich legte der Konzern eine Strategie für „Erholung und Wachstum“ vor. Damit erwartet Sharp, im laufenden Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückzukehren. Unterm Strich soll nach dem März 2014 ein Nettogewinn von 38 Mio Euro (5 Milliarden Yen) stehen. Sharp will für diesen Zweck offensichtlich einige tausend Stellen abbauen will.

Bettina Paur, 16.5.2013