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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Freitag, 24. November 2017
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Auf dem Mobile World Congress stellt Mozilla die ersten marktreifen Smartphones auf Firefox OS vor (Bild: Mozilla).

Mobile World Congress :

Alle News aus Barcelona von dem Mobilfunk-Event des Jahres



Ausblick auf die Mobilfunk-Zukunft
MWC: Trends in Barcelona

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Bilder teilen mit den Enkeln
MWC: Emporia verbindet

Dominik Schebach, 27.2.2013
Das nächste Betriebssystem
MWC: Firefox-Smartphones geben ihr Debüt

Dominik Schebach, 26.2.2013
Den Kampf neu erfinden
MWC: Nokia will mit Lumia angreifen

Dominik Schebach, 25.2.2013
MWC: Superschlank in Barcelona
Sony Mobile Communications mit Premium Tablet

Dominik Schebach, 25.2.2013


Dominik Schebach, 26.2.2013

Das nächste Betriebssystem

MWC: Firefox-Smartphones geben ihr Debüt

Die Internet-Initiative Mozilla hat in Barcelona die ersten Smartphones mit Firefox-Betriebssystem vorgestellt. Die ersten kommerziell verfügbaren Endgeräte werden von LG, Alcatel OneTouch und ZTE auf den Markt gebracht. Huawei will im Laufe des Jahres folgen.

Die Initiative erfreut sich der Unterstützung von 17 großen Netzbetreibern wie Telefonica, Deutsche Telekom, Sprint, Telenor, Telecom Italia, China Unicom, H3G, KT, MegaFon, Qtel, SingTel, TMN and VimpelCom. Offensichtlich suchen die Netzbetreiber nach Alternativen zu Android, Windows Phone und iOS, um sich gegen die immer mächtigeren Software-Giganten Googel und Microsoft bzw Apple zu behaupten.

Im Gegensatz zu anderen offenen Plattformen, die in den vergangenen Jahren auf dem MWC präsentiert wurden, hat diese Plattform einige Aussicht auf Erfolg. Die ersten Geräte sollen bereits in diesem Jahr in Südamerika, Osteuropa und Spanien auf den Markt kommen. Besonders Telefonica wirft sich für die Plattform ins Zeug und wird einer der ersten Betreiber sein, der Firefox-Smartphones global auf den Markt bringen will. In einem ersten Schritt soll der Einstiegsbereich erschlossen werden, aber auch das mittlere Segment will Telefonica mit Firefox OS-Smartphones erreichen.

Firefox OS soll den Benutzern dabei alle Leistungen und Möglichkeiten zur Personalisierung zu einem günstigen Preis bieten. Firefox OS kommt mit einer „einer sauberen, intuitiven, personalisierten und leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche“ und integrierten Features zur Verwaltung der Daten- und Speicherbenutzung. Neben Basisanwendungen wie Anrufe, Messaging, E-Mail, Kamera etc. sind zahlreiche zusätzliche Funktionen eingebaut: Kostenkontrollen, Features für Social Media mit Facebook und Twitter, standortbasierte Dienste und beliebte Features wie der Firefox-Webbrowser.

Ein eigener Marketplace erlaubt es dem Benutzer eigene Apps zu Entdecken und sein Smartphone weiter zu personalisieren. Der Firefox Marketplace wird Apps der Kategorien Spiele, News, Medien, Business und Produktivität anbieten. Diese Apps sind an den Benutzer und seine Online-Identität gekoppelt, um diese geräte- und plattformübergreifend nutzen zu können. Da die Apps auf Standard-Webtechnologien wie HTML5 basieren, erhoffen sich die Vertreter von Mozilla, dass auch die Entwickler schnell auf das Betriebssystem aufspringen werden.

Dominik Schebach, 26.2.2013