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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Montag, 20. November 2017
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Laut Media Markt Haushalts-Umfrage sorgt der Haushalt bei den Österreichern für jede Menge Konfliktpotential. Jjeder Zweite diskutiert mit dem Partner über die Hausarbeit. In der Studie kam ebenso heraus:  Kochen, Einkaufen und Backen sind die beliebtesten Hausarbeiten. Auf Bügeln, Fensterputzen und Geschirr per Hand spülen würden die Österreicher gerne verzichten. (Grafik: Media Markt)  


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Stefanie Bruckbauer, 28.3.2017

So putzt, wäscht und kocht Österreich 

Media Markt Haushalts-Umfrage  

Media Markt hat in einer bei Marketagent.com in Auftrag gegebenen Umfrage erhoben, wer sich im Haushalt worum kümmert, und die Österreicher gefragt, welche Hausarbeiten ihnen besonders am Herzen liegen und welche Tätigkeiten sie meiden.

Wolfgang Goger, Vertriebsleiter von Media Markt Österreich, stellt fest: „Die Hausarbeit beansprucht unweigerlich einen gewissen Anteil unserer Freizeit. Für die einen ist sie Entspannung, für andere eher eine lästige Notwendigkeit. Zusätzlich sorgt sie immer wieder für Diskussionsstoff. Wie genau die Österreicher zur Arbeit im Haushalt stehen, zeigt unsere aktuelle Studie.“

Laut Studie fühlen sich die Österreicher bei der Hausarbeit wohl, denn sieben von zehn Personen geben an, dass ihnen Hausarbeit Spaß macht oder sie der Hausarbeit neutral gegenüberstehen.

Das Thema Hausarbeit bietet allerdings jede Menge Gesprächsstoff bzw. Konfliktpotential: Jeder Zweite diskutiert mit dem Partner über den Haushalt. Knapp jeder fünfte Elternteil debattiert mit den Kindern über anstehende Hausarbeiten. Und jeder Zwölfte fachsimpelt mit der Mutter oder Schwiegermutter zu Hausarbeitsthemen. Am häufigsten Grund zur Auseinandersetzung bieten die Aspekte von unerledigten Arbeiten im Haushalt (54%), Diskussionen, wer welche Tätigkeit ausführen soll (47%), und der Zeitfaktor, wann die Tätigkeiten zu erledigen sind (32%). 

Egal ob am Land oder in der Stadt, diskutiert wird überall: Personen aus dem ländlichen Bereich debattieren dabei am meisten über unerledigte Hausarbeiten (59%). In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wird hingegen am häufigsten darüber diskutiert, wer welche Tätigkeit übernehmen soll (58%). 

Die beliebtesten und unbeliebtesten Hausarbeiten der Österreicher 

Unter den Spitzenreitern der beliebtesten Arbeiten im Haushalt finden sich Kochen bzw. Mahlzeiten zubereiten (36%), Einkaufen gehen (31%) und Backen (29%), dicht gefolgt von  
Pflanzen gießen (22%), Rasenmähen (15%), Wäsche waschen (15%), Bettwäsche frisch überziehen (14%) und Geschirrspüler ein- bzw. ausräumen (13%).  
Die Liste der Flop-Hausarbeiten wird angeführt von Bügeltätigkeiten (33%). Danach folgen Fenster putzen (24%), per Hand Geschirrspülen (22%), WC putzen (21%), Boden aufwischen (15%) und Staubwischen (15%). 

Vier von zehn Frauen widmen sich gerne dem Backen, während sich nur rund jeder siebte Mann dafür begeistern kann. Während 19% der weiblichen Befragten angeben, besonders gerne ihre Bettwäsche frisch zu überziehen, teilen diese Meinung nur 9% der Männer. Beim Mistkübel leeren sieht es anders aus: Während gerade einmal 6% der Frauen angeben, den Mistkübel gerne zu leeren, übernehmen 14% der Männer gerne diese Aufgabe.

Rund drei Viertel der Befragten kochen selbst. Neun von zehn befragten Frauen geben an, dass sie diejenigen sind, die im Haushalt „den Kochlöffel schwingen“. Doch auch sechs von zehn der befragten Männer geben an, selbst zu kochen. Ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen lässt sich von den Eltern mit Mahlzeiten verwöhnen und knapp ein Zehntel der 40- bis 49-Jährigen überlässt das Kochen wiederum auch gerne den Kindern. 

Für die Zubereitung von Mahlzeiten werfen die Österreicher am häufigsten den Herd an (97%). Das Backrohr rangiert auf Platz zwei (89%), dicht gefolgt von der Mikrowelle (63%) sowie dem Toaster, Sandwich-Maker oder Plattengrill (61%). 

Die Österreicher mögen es sauber
 

Neun von zehn Befragten geben an, dass sie zumindest einmal pro Woche staubsaugen. Davon zücken rund 13% sogar täglich, 13% vier bis sechs Mal pro Woche und 30% zwei bis drei Mal pro Woche ihren Staubsauger. 

Mehr als 70% der Österreicher waschen zwei bis drei Mal pro Woche ihre Wäsche. Davon sind 12% besonders gründlich und nutzen die Waschmaschine sogar täglich. Dieses Waschverhalten findet man vor allem in Familien-Haushalten: Hier schaltet ein Viertel täglich die Waschmaschine ein. In Haushalten ohne Kind(er) wird nur in rund 4% der Fälle täglich der Startknopf der Waschmaschine betätigt. 

 

Stefanie Bruckbauer, 28.3.2017