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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Dienstag, 21. November 2017
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DeLonghi-Chef Michael Frank (m.) nahm den Zac of the Year von den Vorständen Alexander Klaus und Peter Osel entgegen.


"Fremdbestimmt" oder "nicht Fremdbestimmt" das ist die entscheidende Frage erklärte Hirnforscher Dr. Bernd Hufnagel den Gästen in seinem Vortrag "Besser fix als fertig".


Danach ging es zum Feiern in den Garten.

Zu diesem Artikel gibt es folgende weiteren Informationen:

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Stefanie Bruckbauer, 27.6.2014, Story-Link:1407030

Red Zac Sommerfest 2014

Wödmastalich

Gestern war es also so weit: Das 18. Red Zac Sommerfest fand in der Kooperationszentrale in Biedermannsdorf statt. Traumhaftes Wetter, viele nette Leute und brasilianisches Flair machten dieses Event zu einem besonderen. Traditionell wurde auch wieder der Red „Zac of the year“ vergeben, der dieses Mal überraschenderweise an De’Longhi ging. Selbst Chef Michael Frank konnte es nicht glauben.

Trotz Wirtschaftskrise, BWB-Stress, wachsender heimischer Politikunfähigkeit und EU-Regulierungswut wurde gestern gefeiert, und zwar das 18. Red Zac Sommerfest. Grund zum Feiern gab es auch, zumindest einen Kleinen, denn obwohl es die Branche schon länger beutelt, konnte Red Zac in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 in Summe ein Plus von 5% einfahren (Reinverkaufsumsatz der Mitglieder und der Zentrale gemeinsam). Mehr als erstaunlich dabei ist, dass sogar in der Unterhaltungselektronik ein Plus unterm Strich rausgekommen ist. „Ein Minus haben wir lediglich in zwei Bereichen“, so Red Zac-Vorstand Peter Osel, „und zwar im Sat-Bereich, aber da hat jeder ein Minus, und bei PC/ Multimedia – ja, da geht es uns nicht ganz so gut!“

„Zac of the Year 2014“

Um den begehrten Red Zac of the Year einzufahren, müssen die Hersteller ein paar wesentliche Kriterien erfüllen, wie zB. Maßnahmen zur Spannensicherung, bestmögliche Betreuung der Mitglieder vor Ort und im Innendienst, perfekte Serviceunterstützung, umfassende Werbeunterstützung, gute Informationsqualität, unbürokratische Problemlösungen sowie faire AGBs. Weiterer wichtiger Punkt ist, dass von den Herstellern keine 2. Kundennummern vergeben werden, um Umsätze an der Kooperation vorbei zu schmuggeln. Osel dazu: „Da tappen wir zwar immer im Finsteren, aber ich möchte auch heuer wieder in Erinnerung rufen: Das ist für uns nicht akzeptabel, wenn es so etwas gäbe!“

Und schließlich muss der Zac of the Year-Anwärter noch eine akzeptable Lieferfähigkeit bieten, „was beim diesjährigen Gewinner ja nicht immer gegeben ist, dafür passt aber sonst alles“, so Osel mit einem Zwinkern, der schließlich De’Longhi Chef Michael Frank zu sich bat, um den „Red Zac of the Year 2014“ für De’Longhi entgegen zu nehmen. Frank – sichtlich gerührt: „Ich bin überwältigt!“ – konnte es, wie er sagte, kaum glauben, freute sich aus diesem Grund aber umso mehr über die Auszeichnung der Kooperation: „Wir haben 10 Jahre dafür gekämpft, dass wir den ‚Zac of the Year’ auch einmal bekommen, alle anderen sagten immer ‚das schaffts Du nie!’. Umso stolzer bin ich jetzt, diese Auszeichnung in der Hand zu halten“, so Frank.

Besser fix als fertig

Zum Schluss – und bevor es in den Garten zum Feiern ging – unterhielt Gehirnforscher und Unternehmensberater Dr. Bernd Hufnagl noch die Gäste. Auf äußerst humorige Weise erklärte in seinem Vortrag „Besser fix als fertig“, wie unglücklich der Mensch – der ja immer belasteter und gestresster ist – werden kann, wenn er nicht selbstbestimmt, sondern fremdbestimmt arbeitet und lebt. Dazu gab es Tipps und Tricks für den oftmals mehr als anstrengenden, mühsamen Alltag.

Mehr vom Red Zac Sommerfest lesen Sie in der Juli-Ausgabe der E&W.

Die schönsten Schnappschüsse vom Fest finden Sie aber schon hier in unserer Galerie ...

Stefanie Bruckbauer, 27.6.2014, Story-Link:1407030