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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Dienstag, 11. Dezember 2018
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Rasenmähen zählt zu den wenig erfreulichen Tätigkeiten, die zwar anfallen, für die aber niemand gerne seine Zeit opfert. Ein Rasenmähroboter schafft da Abhilfe. (Bild: Wolfgang Dirscherl/ pixelio.de)


Im Jahr 2016 wurden in Österreich laut Branchenradar insgesamt 54.400 Haushaltsroboter angeschafft – also rund 6% mehr als im Jahr davor.

Stefanie Bruckbauer, 24.2.2017

Die Robotisierung schreitet voran

Haushaltsroboter in Österreich

Was vor einigen Jahren noch als Fiktion galt, ist heute Realität: Die so genannte „Robotisierung“ der österreichischen Haushalte schreitet immer schneller voran, wie aktuelle Daten im Branchenradar Haushaltsroboter in Österreich 2017 zeigen. So verfügt bereits jeder elfte Haushalt über einen Haushaltsroboter. 2016 wuchs die Nachfrage in Österreich erneut um knapp 6%. e. (Bild: Wolfgang Dirscherl/ pixelio.de)

Wie selbstverständlich Roboter in Österreichs Haushalten inzwischen sind, veranschaulicht ein Vergleich mit etablierten Produkten, den Kreutzer Fischer & Partner in seinem Branchenradar Haushaltsroboter, zieht: „So verfügen rund 9% aller Haushalte über Saug- oder Rasen-Roboter, während lediglich 6% eine Alarmanlage besitzen. Die häufig diskutierte Frage der Kundenakzeptanz von Robotern im Alltag ist bei nüchterner Betrachtung des Kaufverhaltens bereits beantwortet.“

Rasen-Roboter am Vormarsch

Im Jahr 2016 wurden in Österreich laut Branchenradar insgesamt 54.400 Haushaltsroboter angeschafft. „Das war um rund 6% mehr als im Jahr davor und damit zum wiederholten Male ein Rekordergebnis.“ Rund 80% der Haushaltsroboter entfielen laut Erhebung auf Saug-Roboter. Der deutlich kleinere, aber umso dynamischere Markt für Rasen-Roboter wuchs mit einem Absatzwachstum von knapp +9% deutlich schneller als der Gesamtmarkt auf erstmals über 10.000 Stück. „Angesichts der Tatsache, dass lediglich rund 4% aller Gartenbesitzer über einen Rasen-Roboter verfügen, zeigen sich hier die Wachstumsmöglichkeiten des Marktes auch weiterhin ungleich höher“, ergänzt Kreutzer Fischer & Partner .

Stefanie Bruckbauer, 24.2.2017