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Österreichs Insiderblatt für die Elektrobranche | Dienstag, 25. September 2018
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CCO Maria Zesch, CEO Andreas Bierwirth sowie CFO Gero Niemeyer haben heute das Jahresergebnis von T-Mobile vorgestellt.


Mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz, Ertrag, Teilnehmerzahlen und Investitionen hat T-Mobile das vergangene Jahr abgeschlossen. So verzeichnete der Betreiber 2017 eine Umsatzsteigerung von 5% auf 900 Mio. Euro. Damit wurde erstmals das Niveau von 2012 wieder erreicht, wie CEO Andreas Bierwirth heute vor Journalisten betonte.


Mit dem neuen Hybrid-Angebot zielt T-Mobile vor allem auf dichter besiedelte Gebiete, wie T-Mobile CCO Maria Zesch erklärte: "Jetzt holen wir uns durch die Kombination mit Festnetz-Internet in einem Router zusätzliche Kapazität für Regionen mit sehr hoher Nachfrage.“

T-Mobile Breitband-Offensive :

T-Mobile konnte 2017 ein solides Wachstum verzeichnen. Für den Betreiber bildet das die Basis für seine Breitband-Offensive sowie ein neues HomeNet-Produkt.



Breitband-Offensive technologie-agnostisch
T-Mobile startet österreichweit mit HomeNet Hybrid

Dominik Schebach, 22.2.2018
900 Mio. Euro Umsatz
T-Mobile: Solides Wachstum in 2017

Dominik Schebach, 22.2.2018


Dominik Schebach, 22.2.2018

900 Mio. Euro Umsatz

T-Mobile: Solides Wachstum in 2017

Mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz, Ertrag, Teilnehmerzahlen und Investitionen hat T-Mobile das vergangene Jahr abgeschlossen. So verzeichnete der Betreiber 2017 eine Umsatzsteigerung von 5% auf 900 Mio. Euro. Damit wurde erstmals das Niveau von 2012 wieder erreicht, wie CEO Andreas Bierwirth heute vor Journalisten betonte.

Die Steigerung beim Umsatz setzte sich auch im EBITDA fort. Dies wuchs – um Sondereffekte bereinigt – um 3% auf 266 Mio. Euro. Die flachere Steigerung hier wird vom Unternehmen vor allem durch die massiven Investitionen begründet, die um 10% auf 155 Mio. Euro zulegten. Dies führte auch zu einem leichten Rückgang im EBIT auf 110 Mio. Euro. Stark zugelegt hat die Zahl der Teilnehmer bzw SIM-Karten: Die wuchs um mehr als eine Million auf 5,7 Millionen Stück – z.T. auch durch IoT-Anwendungen und Wholesale-Kunden (sprich HoT).

„In den vergangenen Jahr ist T-Mobile die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum gelungen“, erklärte deswegen auch CEO Andreas Bierwirth zum dritten Wachstumsjahr in Folge. „Davon profitiert nicht nur unser Eigentümer, sondern vor allem unsere Kundschaft. Wir fahren weiterhin das größte Investitionsprogramm in der Geschichte von T-Mobile Austria. Das bringt bessere, schnellere Versorgung, mehr Konkurrenz und eine weitere Leistungssteigerung für unsere Kunden.“

Offensive

Zusammen mit den Gebühren für die Ersteigerung der Lizenzen hat T-Mobile in den vergangenen fünf Jahren rund 1,3 Mrd Euro in den Ausbau seines Breitband-Netzes investiert. Die gesteigerten Kapazitäten schlagen sich auch den ständig wachsenden Datenmengen im T-Mobile-Netz wieder. 2017 wuchs das Datenvolumen um 86% auf 313.503 TB. Treiber der Entwicklung sind dabei Übertragungen von Bewegtbild wie YouTube, Netflix oder die neuen ORF-Angebote. „Wir sind ein Breitband-Unternehmen. Wir verkaufen mehr Router als Smartphones“, erklärte dann auch Bierwirth.

Um dieser Nachfrage besser zu entsprechen, bietet T-Mobile seit heute sein neues HomeNet Hybrid in ganz Österreich an. „Breitband für zu Hause und für das Büro sind auch weiterhin ein starkes Wachstumsfeld für T-Mobile“, so CCO Maria Zesch. „Wir haben mit Breitband über Mobilfunk in den vergangenen Jahren Breitband-Versorgung in viele Regionen gebracht, die bis dahin keinen zufriedenstellenden Zugang hatten. Jetzt holen wir uns durch die Kombination mit Festnetz-Internet in einem Router zusätzliche Kapazität für Regionen mit sehr hoher Nachfrage.“

Führender Breitbandanbieter

Das neue Hybrid-Produkt sei allerdings nur ein Schritt von T-Mobile, um Marktführer A1 in Zukunft stärker herauszufordern. Denn T-Mobile will in den kommenden Jahren seine Breitbandoffensive weiter ausbauen. Die Vision ist, den Kunden je nach Wohnort immer das beste Produkt anzubieten.  

Das Alleinstellungsmerkmal der A1 mit dem Festnetzprodukt, gilt seit heute nicht mehr“, erklärte Bierwirth. „Ich bin überzeugt, dass LTE und später 5G in der Fläche die beste Breitband-Versorgung darstellen werden. Im dichter besiedelten Gebiet wird Hybrid die beste Lösung sein, und im dicht verbauten Gebieten wie Wien wird auf absehbare Zeit Kabel die größte Leistung bieten. Dh, in Zukunft (nach der geplanten Übernahme von UPC, die Redaktion) werden wir nahezu perfekt für den österreichischen Markt aufgestellt sein. Damit wollen wir zum führenden Breitbandanbieter aufsteigen – bei Geschwindigkeit, Service und Content.“

Dominik Schebach, 22.2.2018