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Screen: sicherdaheim.at

Wolfgang Schalko, 16.3.2015

Verbesserung der Wohnsicherheit

Broschüre „sicher zu hause!” vorgestellt

Vergangenen Freitag stellten Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck und der Wiener Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl die Broschüre „sicher zu hause!“ vor. In dieser finden sich Tipps zu Sicherheitsvorkehrungen für Zuhause kompakt und übersichtlich aufbereitet.

Die eigenen vier Wände und das engere Wohnumfeld sind die Orte, an dem man sich geborgen und vor allem sicher fühlen möchte. So tragen technische Sicherheitsvorkehrungen, aber auch gute nachbarschaftliche Beziehungen wesentlich zu einem sicheren Wohngefühl bei. Auf Initiative von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, wurde vom wohnfonds_wien und der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKO Wien in enger Kooperation mit dem kriminalpolizeilichen Beratungsdienst der Wiener Polizei die Broschüre „sicher zu hause!" erarbeitet und Ende letzter Woche präsentiert. Sie bietet Informationen zu empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen, was jede/r selbst zur Steigerung der Sicherheit daheim beitragen kann und wie eine gute Nachbarschaft die Sicherheit maßgeblich erhöhen kann. Die Broschüre liegt in der Wohnberatung Wien, den Gebietsbetreuungen Stadterneuerungen, dem Wiener Wohnen Service-Center, der Mieterhilfe, dem Infopoint der MA 50 und MA 25, bei der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKW sowie dem Kriminalpolizeilichen Beratungszentrum auf. Sie kann auch beim Infocenter des Wohnservice Wien unter Tel.: 01/4000-8000 oder per E-Mail: infocenter@wohnservice-wien.at kostenlos bestellt werden.

„Dass sich alle Wienerinnen und Wiener in ihrem Zuhause sicher fühlen, ist mir besonders wichtig. Wien ist eine der sichersten Städte der Welt und das soll auch so bleiben. Mir liegt viel daran, dass zahlreiche Sicherheitsaspekte in den Wohnbau einfließen. Der beste Schutz vor Delikten bleibt und ist die gute Nachbarschaft", erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Mit „Sicheres Wohnen in der Gerasdorferstraße" wurde ein Vorzeigeprojekt mit rd. 680 Wohnungen geschaffen, bei dem bereits in der Planungsphase in enger Zusammenarbeit mit dem kriminalpolizeilichen Beratungsdienst Konzepte zur Wohnsicherheit erarbeitet worden waren. Die Stadt Wien fördert einbruchshemmende Wohnungseingangstüren ab Widerstandsklasse 3, die nach der ÖNORM B5338 geprüft und gekennzeichnet sind (mehr dazu hier). Seit 2005 wurden rd. 28.000 einbruchshemmende Türen mit einer Fördersumme von rd. 11,6 Mio. Euro seitens der Stadt Wien zugesichert.

„Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis und ein wichtiger Aspekt hoher Wohnqualität. Eine gut gesicherte Wohnung trägt ganz wesentlich dazu bei, dass Sie sich daheim wohlfühlen können. Unsere Wiener Unternehmen aus dem Gewerbe und Handwerk sind Experten in Sachen Sicherheit und stehen mit ihrem Wissen und Können gerne für die Wienerinnen und Wiener bereit, um dieses Ziel zu erreichen", unterstrich Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Bereits 2010 haben Experten der Wirtschaftskammer Wien ein Zeichen gesetzt und die Sicherheitsplattform „Sicher daheim. Sicher in Wien" ins Leben gerufen. Dahinter stehen fachkundige Anbieter sicherheitsrelevanter Gewerbe, wie Tischler, Schlosser, Glaser, Alarmanlagenerrichter und Berufsdetektive, die ihre Kompetenzen bündeln. Zudem finden KonsumentInnen auf diesem Portal unter www.sicherdaheim.at Fachleute, die eine produktneutrale Beratung sowie individuell angepasste Lösungen anbieten.

„Schutz und Sicherheit für die eigenen ,vier Wände' ist unserer Bevölkerung naturgemäß eines der wichtigsten Anliegen. Als Wiener Polizei stehen wir daher den Mieterinnen und Mietern sowie der Stadt Wien bei der Verhinderung von Straftaten im Wohnungsbereich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung", betonte Wiens Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl. Der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst informiert umfassend zu sicherungstechnischen Maßnahmen und gibt Tipps, wie man sich und sein Eigentum wirksam gegen Einbrecher schützen kann.

Wolfgang Schalko, 16.3.2015